World Commission on Environment and Development. Ist eine von den Vereinten Nationen im Jahr 1983 gegründete Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, mit Sekretariat in Genf. Ihr Auftrag war die Erstellung eines Perspektivberichts zu langfristig tragfähiger, umweltschonender Entwicklung im Weltmassstab bis zum Jahr 2000 und darüber hinaus. Die Kommission veröffentlichte vier Jahre später (1987) ihren auch als Brundtland-Bericht bekannt gewordenen Zukunftsbericht „Unsere gemeinsame Zukunft“ („Our Common Future“). Dieser beeinflusste die internationale Debatte über Entwicklungs- und Umweltpolitik massgeblich. Er wurde auf zwei internationalen Konferenzen (1987 in London und 1988 in Mailand) eingehend diskutiert und war der auslösende Hauptfaktor für die Umweltkonferenz in Rio de Janeiro 1992 (vgl. Lexikon der Nachhaltigkeit, 2014).
Literatur:
Das Ausweiden oder Ausnehmen bedeutet, einem geschlachteten oder erlegten Tier die Eingeweide zu entnehmen und sie daraus zu entfernen (vgl. Duden 2015). Im Gegensatz zum Ausbeinen werden hier nur die Eingeweide entfernt, die Knochen werden dabei nicht berücksichtigt (Ausbeinen). Das Ausweiden ist ein Vorbereitungsverfahren zur Lebensmittelherstellung. Beim Ausweiden wird darauf geachtet, dass die entnehmenden Organe nicht beschädigt werden, damit eine Weiterverarbeitung möglich wird (vgl. Rohatsch, 1987).
Literatur
Unter der Brunstzeit werden die Tage in denen ein Rind trächtig werden kann (Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband, o. J.) verstanden. Die erste Brunst bekommt ein Rind im Alter von ca. 10 Monaten. Der Brunstzyklus beträgt etwas 3 Wochen, die Brunstdauer etwa ½ bis 1 ½ Tage (24-36 Stunden), bei jüngeren Tieren ist sie etwas kürzer (vgl. Kampusch, 2015). Das erste mal belegt wird mit ca. 18 Monaten (Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband, o. J.). Die Brünstikeit einer Kuh äussert sich in einigen Zeichen und Verhaltensänderungen. Um eine genaue Brunstzeit auszumachen, ist eine genaue Beobachtung notwendig (Kampusch, 2015).
Zuverlässige Brunstzeichen:
- Aufspringen auf Herdengenossinnen
- Duldung des Aufsprunges
- Intensive Kontaktaufnahme zu den anderen Herdentieren (Anschmiegen, Ablecken, Kopfauflegen)
- Schwellung der Scham
- Rötung des Scheidenvorhofes und stärkere Feuchtigkeit der Scheidenschleimhaut
- Abgang von klarem, Faden ziehendem Brunstschleim
- Mit Schleim verklebte Sitzbeinhöcker und Schwanzunterseite
- Abgescheuerter Schwanzansatz
weniger zuverlässige Anzeichen:
- Erhöhte Unruhe (Hin- und hertreten, Angriffslust)
- Brüllen oder Brummen
- Unruhiger, suchender Blick
- Spontanes Einbiegen der Lende
- Verringerung der Futteraufnahme
- Kurzfristiger Milchrückgang
Literatur