Beim extensiven Mastverfahren wachsen die Tiere langsamer und erreichen das Schlachtgewicht später als bei der intensiven Mast. Die Unterbringung der Rinder erfolgt überwiegend in eingestreuten Ställen; zeitweise auch mit Weidegang (Kirischitz, 2005). Die Futtergrundlage bildet bei extensiven Mast Gras, das frisch, trocken oder siliert verfüttert wird. Die Tiere wachsen wesentlich langsamer als bei der Intensivhaltung, da Gras nicht so energiereich wie Mais, Getreide oder Sojaschrot ist. Die längere Mastdauer führt dazu, dass das Fleisch weniger zart ist. Dies können geeignete Rinderrassen jedoch wieder ausgleichen (vgl. ebd.).
Literatur
Flexitarier werden auch Teilzeit-Vegetarier, Wochenend-Vegetarier, Halbzeit-Vegetarier, flexible Vegetarier, Carni-Omnivor, Semi-Vegetarier, Fleischessende-Vegetarier oder Fast-Vegetarier genannt (vgl. Coop, 2014).
Flexitarier sind Menschen, die nach ihrer Selbsteinschätzung eine bewusste Einstellung zum Essen aufweisen und daher den Konsum von Fleisch reduzieren, ohne diesen aber vollumfänglich einzustellen (vgl. ebd.). Flexitarier ernähren sich flexibel, d.h. sie verzichten nicht generell auf tierische Lebensmittel, sondern essen hin und wieder auch ein Stück Fleisch und konsumieren ebenso auch Wurstwaren. Dabei bevorzugen Flexitarier Fleischprodukte von guter Qualität und kaufen in der Regel keine tierischen Lebensmittel aus in Massentierhaltung billig produziertem Fleisch (vgl. veggieeat.de, o. J.).
Die Vorteile eines eingeschränkten Fleischverzichts sind v.a. gesundheitlicher Natur. Weiter gehören dazu ethische wie auch ökologische Aspekte, denn ein geringerer Fleischkonsum bedeutet vor allem auch Ressourcen- und Klimaschutz (vgl. Rauth, 2012). Risiko des Flexitarismus oder Teilzeitvegetarismus ist allerdings, dass die blosse Selbstbezeichnung als Flexitarier ausreicht, um ohne tatsächliche Verhaltensänderung mit besserem Gewissen Fleisch zu essen (vegtarier.eu, o. J.).
Literatur
Die Gentechnik hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielt und hält auch Einzug in die Landwirtschaft. Dabei werden immer mehr Pflanzen weltweit angebaut, bei denen das Erbgut genetisch verändert wird. Dies hat den Nutzen, eine massgeschneiderte Nutzpflanze zu erhalten, die gegen Schädlinge resistent ist, was zu besseren Erträgen führen soll (vgl. Meissner, 2013). Zu den genetisch veränderten Pflanzen gehört auch das Soja. Das genmanipulierte Soja steckt heute in vielen Produkten: Fleisch, Käse und Eiern u.v.m. Circa 90 Prozent der weltweit angebauten Soja werden als eiweissreiches Futtermittel für Nutztiere aller Art verwendet. Produkte von Tieren, die mit gentechnisch verändertem Futter gemästet wurden, müssen nicht extra gekennzeichnet werden. Das gilt also für Fleisch, Milch, Eier und Weitere (Dreissig, 2014). Die erhofften Vorteile einer gentechnisch veränderten Sojapflanze blieben jedoch aus und hinterliessen mehr Nachteile (vgl. Müller, o. J.):
- Die erwarteten höheren Erträge blieben aus. Genteschnisch veränderte Pflanzen bringen gleich oder sogar weniger Erträge
- Durch Herbizide behandelte gentechnisch veränderten Sojapflanzen haben einen geringeren Nährstoffgehalt und erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen
- Gefahr für die Biodiversität, Verringerung der Artenvielfalt
Literatur
Das Grosswild ist eine Unterform des Wildes und umfasst starkes Wild wie Dickhäuter, Grosskatzen, Wisent und Bären.
Literatur: